Vortrags Redner Agentur - Anita Abele

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Dr. Heiner Geißler

Bundesminister a.D.

Geboren am 3. März 1930, katholisch, verheiratet, 3 Kinder

Studium der Philosphie, dann Studium der Rechtswissenschaften in München und Tübingen
Promotion 1960 an der Uni Tübingen
1961 zweites juristisches Staatsexamen

Beginn der beruflichen Tätigkeit zunächst als Richter, dann als Leiter des Ministerbüros des Arbeits- und Sozialministers von Baden-Württemberg
1965 wurde Heiner Geißler zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag gewählt.
Als Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz von 1967 – 1977: das erste Kindergartengesetz, die Sozialstationen, das erste Krankenhausreformgesetz und das erste Sportförderungsgesetz in der Bundesrepublik Deutschland.

Als Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit von 1982 – 1985: Neuordnung des Kriegsdienstverweigerungs- und Zivildienstgesetzes, Erziehungsgeld, Erziehungsurlaub, Anerkennung von Erziehungsjahren in der Rentenversicherung.

Als Generalsekretär der CDU von 1977 – 1989: drei für die CDU erfolgreiche Bundestagswahlen, der Regierungswechsel 1982, die Verabschiedung des Grundsatzprogramms der CDU, die neue Außenpolitik auf dem Jugendparteitag in Hamburg als Voraussetzung für die spätere Koalition mit der FDP und die neue Frauenpolitik der CDU (Bundesparteitag 1985 in Essen). Mit Heiner Geißler als Generalsekretär wurde die CDU zu einer Mitglieder- und Programmpartei und zu einer schlagkräftigen politischen Organisation.

Von 1980 – 2002 gehörte er erneut dem Deutschen Bundestag an.
Von 1989 – 2000 war er Mitglied des Bundesvorstandes der CDU,
1991 – 1998 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Heiner Geißler ist ein bekannter Gleitschirmflieger, Bergsteiger und Kletterer.
Seit 1992 Vorsitzender, seit 2004 Ehrenvorsitzender des Kuratioriums Sport und Natur


Themen:
Ethische Grundlagen einer Wirtschaft im Wandel
Deutschland und Europa im Spannungsfeld der Globalisierung

Shareholder Value - Der Tanz um das goldene Kalb

Innovation und Soziale Marktwirtschaft in einer Welt des Umbruchs

Kreativität und Ethik in einer Welt des Umbruchs

Politik und Moral

Die Zukunft des Sozialstaats

Die Neue Soziale Frage

Gibt es zu Europa eine Alternative?

Ideen verändern die Welt

Die Sprache als Waffe

Sprache und Information in der politischen Auseinandersetzung

Von Fehlern und anderen Chancen

Was würde Jesus heute sagen?

Die politische Dimension des Evangeliums

Politik im Namen Gottes - Blasphemie oder Verheißung?

Der Universalitätsanspruch der Menschenrechte

Frauen in der Welt des 21. Jahrhunderts

Frauendiskriminierung – der Skandal unserer Zeit

Die multikulturelle Gesellschaft

Gelassenheit und Mut

Erfahrungen aus Sport und Politik



Sprachen:Deutsch

 


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Was würde Jesus heute sagen?


Eine Revolution vor 2000 Jahren. Warum "gerieten die Leute außer sich", wie der Jesus-Biograph Matthäus schreibt, "als sie seine Worte hörten"? Was an ihm hat die Menschen fast verrückt gemacht? Warum forderten die Machthaber seinen Tod? Was würde Jesus heute sagen? Heiner Geißler erzählt die unerhörte Geschichte des Jesus von Nazareth. Dabei beschäftigt er sich mit den Originaltexten, kommt falschen Übersetzungen auf die Spur und schildert, mit welchen Folgen sich Jesus in die damaligen Machtverhältnisse eingemischt hat. Er überträgt die Aussagen des Evangeliums auf die heutige Zeit und konfrontiert die politische, kulturelle und ökonomische Gegenwart mit der schönsten und zugleich revolutionärsten Botschaft der Weltgeschichte.

Verlag: Rowohlt Berlin Taschenbuch
Preis: 10,00 Euro
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Intoleranz. Vom Unglück unserer Zeit


Heiner Geißlers Plädoyer für eine Weltphilosophie der Kulturen Ist das Ende der Aufklärung gekommen? Religiöse Fundamentalisten, Wirtschaftsideologien und Heilslehren werden mächtiger, die Intoleranz zwischen den Menschen nimmt zu. Heiner Geißler entwirft ein Konzept für eine Verständigung zwischen den Kulturen und eine gemeinsame ethische Grundlage für das Zusammenleben der Menschen. Früher wurden Ketzer einzeln verbrannt, heute werden 5.000 Ungläubige durch fliegende Kerosinbomben kollektiv hingerichtet. Die Intoleranz ist das Schwert der Fundamentalisten: Sie erschießen in den USA Abtreibungsärzte, verhindern in Palästina den Frieden und foltern überall in der Welt Andersdenkende zu Tode. Die Intoleranz ist aber auch die alltägliche Waffe von rücksichtslosen Individuen, die im Straßenverkehr, in Politik und Wirtschaft ihre Mitmenschen ins Unglück stürzen. Neben der Rassen- und Religionsapartheid ist die Geschlechtsapartheid zur schlimmsten Form der Intoleran z geworden. Mit Z wangsprostitution, Schuldknechtschaft und Beschneidung bestimmt sie die Lebensschicksale von vielen hundert Millionen Frauen. Ist Intoleranz eine Ausgeburt der Offenbarungsreligionen oder das Ergebnis genetischer Programmierung? Wird es ausreichen, sich dem Diktat kapitalistischer Strukturen zu widersetzen und die Modernisierungswidersprüche zu verarbeiten? Eine Weltphilosophie, die die Befreiung der Menschen von den Zwängen der Intoleranz durch Wissen, Bildung und ein gemeinsames humanes Menschenbild begründet, wird zur Aufgabe der Zukunft.

Verlag: Rowohlt Verlag
Preis: 8,90 Euro
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