Vortrags Redner Agentur - Anita Abele

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 Anselm Bilgri

Geistlicher, Redner und Ratgeber

Anselm Bilgri, 1953 geboren, trat 1975 ins Benediktinerkloster Andechs ein und studierte in Passau, München und Rom Philosophie und Theologie.

1980 erfolgte die Weihe zum Priesterdurch Kardinal Joseph Ratzinger. 18 Jahre lang leitete er die erfolgreichen Wirtschaftsbetriebe als Cellerar der Abtei St. Bonifaz in München und Andechs und gründete 1992 das Festival „Orff in Andechs“.

1994 übernahm er zusätzlich die Aufgaben des Priors und Wallfahrtsdirektors auf Bayerns Heiligem Berg.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Kloster und dem Benediktinerorden war er von 2004 bis 2008 Gesellschafter des von ihm mitbegründeten Beratungsunternehmens „Anselm Bilgri – Zentrum für Unternehmenskultur“ in München.

Seitdem gibt Anselm Bilgri als Vortragsredner, Dozent und Coach Impulse zur werteorientierten Unternehmenskultur.

In seinen zahlreichen Veröffentlichungen schlägt er die Brücke von Philosophie und Religion zu Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei setzt sich Anselm Bilgri mit dem Führungsverständnis der Benediktsregel und – getreu dem Motto ora et labora – der richtigen Balance von Leben und Arbeiten auseinander. Anselm Bilgri ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Themen:
Die Benediktsregel als Richtschnur einer werteorientierter Unternehmensführung

Die 1500 Jahre alte Ordensregel Benedikts dient als Leitfaden für eine werteorientierte Unternehmensführung.Eine werteorientierte Führung kann zum Wachstum und Gedeihen eines Unternehmens wesentlich beitragen. Eine Organisation ist mehr als ein zielorientiertes und soziales System, das heißt: Entscheidend für alles, was in Abteilungen und Unternehmen geschieht ist das Handeln der Menschen. Der Schlüssel für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ist das Bewusstsein der Führungskräfte, welche Werte im Unternehmen die Zusammenarbeit prägen und welche Werte zu wenig gelebt werden. Wertebalancierte Unternehmensführung orientiert sich an den, aus der Benediktsregel abgeleiteten, Handlungsanweisungen: Gehorsam, Discretio und Demut. Durch werteorientierte Führung können Manager ein Unternehmen schaffen, das den Mitarbeitern als geistiger Nährboden dient, in dem sie ihre Fähigkeiten im Sinne des Unternehmens optimal zum Einsatz bringen können. Die Unternehmenskultur ist bereits heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil der Unternehmen und wird in der Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen. Eine werteorientierte Führung kann zum Wachstum und Gedeihen eines Unternehmens wesentlich beitragen. Eine Organisation ist mehr als ein zielorientiertes und soziales System, das heißt: Entscheidend für alles, was in Abteilungen und Unternehmen geschieht ist das Handeln der Menschen. Der Schlüssel für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ist das Bewusstsein der Führungskräfte, welche Werte im Unternehmen die Zusammenarbeit prägen und welche Werte zu wenig gelebt werden. Wertebalancierte Unternehmensführung orientiert sich an den, aus der Benediktsregel abgeleiteten, Handlungsanweisungen: Gehorsam, Discretio und Demut. Durch werteorientierte Führung können Manager ein Unternehmen schaffen, das den Mitarbeitern als geistiger Nährboden dient, in dem sie ihre Fähigkeiten im Sinne des Unternehmens optimal zum Einsatz bringen können. Die Unternehmenskultur ist bereits heute ein wichtiger Wettbewerbsvorteil der Unternehmen und wird in der Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen.

ora et labora - Balance von Arbeit und Leben

Der Mensch in unseren modernen westlichen Gesellschaften leidet unter der mangelnden Balance von Arbeit und Leben.
Fragt man Führungskräfte in allen Arten von Organisationen, äußern sie häufig, sie empfänden sich wie im Hamsterrad. Sie sind nicht mehr fähig auszusteigen und von einer höheren Warte mit Abstand auf sich selbst und ihre Arbeit einen kritischen Blick zu werfen. Mit dem Bild des Hamsterrades verbindet sich eine resignative Haltung des „immer weiter so“, die in einer Art Tunnelblick nach vorne gerichtet auf das immer gleich weit entfernte Ziel starrt. Allmähliche Demotivation, Erstarrung in emotionaler Kälte, Nachlassen der Kreativität und schließlich Burn-out-Syndrome sind die Folge, die sich natürlich auch im persönlichen und privaten Bereich auswirkt.

Wie gelingt es, z.B. durch tägliche Rituale diesem Ausbrennen entgegenzuwirken? Eine Antwort darauf liefert die Benediktsregel, deren Motto das oben angeführte „Ora et Labora“ darstellt.
Dieses Führungshandbuch von der Anfangszeit europäischer Wirtschaftstradition listet fünf wesentliche Schritte auf, um die Freude am Führen von Menschen wiederzugewinnen:
- Stabilität und Bodenhaftung,
- Achtsamkeit,
- Kultur des Dienens,
- Wertschätzung der Unterschiedlichkeit,
- und die heitere Gelassenheit.

Diese Haltungen sind nur durch dauerhaftes Training (der klassische Ausdruck dafür ist Askese) zu erlangen, die sich vor allem in der mentalen Einstellung zu Arbeit und Führung verfestigen kann.
Was daraus folgt? Weniger Stress, der vor allem subjektiv empfunden wird, eine neue Freude am Problemlösen und damit persönlicher und gemeinsamer Erfolg.

Der Mensch im Mittelpunkt

Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Ausspruch „Der Mensch ist das Maß aller Dinge.“ Dieser Satz gewinnt immer mehr an Bedeutung für die optimale Führung von Organisationen. Inzwischen reift die Überzeugung, dass nach allen Kostensenkungsprogrammen, Prozessoptimierungen und Strategieentwicklungen immer wieder der Mensch als unverrückbarer Erfolgsfaktor verbleibt und mit einer alleinigen Ausrichtung an Kennzahlen die Herausforderungen der modernen Wirtschaft nicht zu bewältigen sind. Es beginnt in den Köpfen zu dämmern: Die Unternehmen und Organisationen haben dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt. Dies entspricht auch dem Paradigma der Moderne: Das höchste Gut ist die individuelle Freiheit. Die Entfaltung und nicht die Beschränkung dieser Freiheit bestimmt das Engagement des Einzelnen. Um die Geschäftsziele nachhaltig und dauerhaft zu erreichen, muss der Mensch als Person mit all seinen Talenten und Potentialen wiederentdeckt und gefördert werden. Der Einzelne muss so in die unternehmerische Gemeinschaft integriert werden, dass er durch den Sinn, den er in seiner Tätigkeit entdeckt, eine von innen herauskommende Motivation und Zufriedenheit erfährt.

Dies bringt ganz neue Anforderungen an die Führungskultur in einem Unternehmen: Der Manager muss seine Aufgabe als Dienst verstehen und mit Achtsamkeit den Mitarbeitern und allen anderen stakeholdern gegenüber treten. Das Modell einer ausgewogenen Balance zwischen den Eckpfeilern eines unternehmerischen Sinnraums, zwischen der einzelnen Person, der Kooperation mit anderen und der gemeinsamen Intention, kann Führungskräfte zu einem Umdenken anregen. Dieses Modell wurde aus den das Abendland prägenden Werten des Christentums entwickelt und in der 1500 Jahre alten Benediktsregel konkret verwirklicht.

Werte in Wirtschaft und Gesellschaft

Alle Welt spricht vom Wertewandel, gar vom Verfall der Werte. Traditionelle Wertevermittler der Gesellschaft wie etwa die Kirchen verlieren zunehmend an allgemeingültiger Akzeptanz. In der Moderne ist die individuelle Freiheit zum Leitwert schlechthin geworden. Es erfolgte ein Wandel von den Pflicht- und Sollwerten zu den Selbstverwirklichungswerten. Was bedeutet dies für unsere moderne Gesellschaft? Welche Werte prägen heute das Zusammenleben und –arbeiten der Menschen? Ist wirklich der shareholder value der einzige Wert, der zählt? Auf welche Werte kann ein nachhaltiger dauerhafter Erfolg im Unternehmen und im Leben der Individuen aufbauen?

Der Philosoph Jürgen Habermas fordert eine „rettende Übersetzung“, die notwendig sei, um die traditionellen Werte der ehemals christlich geprägten abendländischen Völkergemeinschaft für unsere moderne säkulare Gesellschaft wirksam werden zu lassen. Seit Jahrhunderten prägen diese drei Wertebereiche die Arbeits- und Wirtschaftswelt Europas: die gegenseitige Achtsamkeit, um eine Organisation als eine beständig zusammen und voneinander lernende Gemeinschaft zu erfahren; Führen und Leiten müssen als Aufgaben einer Kultur des Dienens verstanden und vorgelebt werden; dieser Dienst verwirklicht sich vor allem in der Wertschätzung der Unterschiedlichkeit der einzelnen Talente und Potentiale. Dadurch wird der Mensch wieder in den Mittelpunkt gestellt und die Zahlenwelt ihm untergeordnet. So erst ist Sinnfindung und Sinnstiftung in allen Lebensbereichen, auch in Arbeit und Wirtschaft erfahrbar. Wertegeleitetes Leben engt nicht ein, sondern bietet Hilfen für erfolgreiches Handeln.

Sprachen:Deutsch

 


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Endlich Klartext- Ein Blick hinter die Kulissen unserer Finanzwelt


In den USA wird „political correctness“ in allen Bereichen groß geschrieben – zumindest offiziell. Doch hinter verschlossenen Türen läuft nicht immer alles so korrekt und geradlinig ab wie die Verantwortlichen uns das gerne glauben machen wollen. Geschönte Finanzdaten und sind da nur ein Beispiel. Genau diese (nicht ganz richtigen) Daten und Fakten zu entlarven, hat sich Folker Hellmeyer zur Aufgabe gemacht. Seine kritische Analyse bietet dem Leser einen ebenso unterhaltsamen wie aufschlussreichen Einblick in das US-amerikanische Finanzsystem und seine politischen Hintergründe. Die Funktionen des freien Markts, die Politik der Zentral- und Geschäftsbanken und die Rolle der Ratingagenturen werden kritisch hinterfragt und aufgearbeitet. Inwieweit darf man also volkswirtschaftlichen Daten aus den USA noch Glauben schenken? Wie kann man hinter den Schleier der political correctness blicken? Dieser Frage widmet der Autor sein Buch und stößt dabei auf mehr als nur interessante Zusammenhänge und Ausblicke.

Verlag: Finanzbuch; Auflage 2008
Preis: 24,90 Euro
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Herzensbildung - Ein Plädoyer für das Kapital in uns


LIEBE für die Ego-Gesellschaft
· DEMUT für die Dominanzgesellschaft
· ACHTSAMKEIT und GEWISSENHAFTIGKEIT für die oberflächliche Gesellschaft
· WERTE für die haltlose Gesellschaft
· LEBENSFREUDE für die Angstgesellschaft
· VERTRAUEN für die kontrollierte Gesellschaft
· GELASSENHEIT für die Erregungsgesellschaft
· MEHR GEFÜHL für die vernünftige Gesellschaft
· ETWAS HEILIGES für die gottlose Gesellschaft
· ZWECKFREIHEIT für die Leistungsgesellschaft

Es ist ein Buch, das berühren will, ein Buch, das den Leser anspricht, ihn ernst nimmt in seinen verschiedenen Verwicklungen und Knoten, die ihn abhalten und entfremden von sich selbst und einem erfüllten Leben. Ein Buch mit einer einfachen Sprache, mit vielen eindrücklichen Beispielen, ein Buch eines Autors, der wie viele andere spirituelle Lehrer davon überzeugt ist, dass das wahre Kapital nicht an den Börsen zu finden ist, sondern in uns selbst.

Verlag: Piper Verlag
Preis: 13,40 Euro




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Gottesentrümplung - Warum es nicht verrückt ist heute religiös zu sein


Anselm Bilgri bricht eine Lanze für die Ökumene und kritisiert die Kirche als Institution, die oftmals nur noch nach Macht und Einfluß trachtet und dabei die Demut längst vergessen hat. Der Autor hat einen Traum. Er träumt von einer Kirche: "Die keine Scheu hat, mit anderen Religionen ins Gespräch zu kommen und dabei das spezifisch Christliche in das Konzert der spirituellen Wege einzubringen: die Menschlichkeit Gottes und seine bedingungslose Liebe." Bilgri räumt auf um die katholische Kirche endlich in die Gegenwart zu bringen.

Verlag: Gütersloher Verlagshaus, Mai 2011
Preis: 19,90 Euro