Vortrags Redner Agentur - Anita Abele

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 Achim Storz

Designer

Die Karriere von Achim Storz ist von Willensstärke und Spontanität geprägt. Betrachtet man seinen Lebenslauf kommt dieser einem „Senkrechtstarter“ gleich. Angefangen von seiner Mechanikerlehre schaffte er es bis zum Rennwagenkonstrukteur bei Lotus und McLaren in der Formel 1. Von der Königsklasse des Automobilsports kam er über Porsche Design als Student ans berühmte Royal College of Art in London. Die gesammelten Erfahrungen mündeten in der Gründung seines eigenen Designstudios.

Design ist unsere Leidenschaft und die zeigt sich in unseren Aktivitäten. In der Königsdisziplin, dem Transportation Design, haben wir beinahe schon jedes Fortbewegungsmittel kreiert, vom Automobil bis zum Traktor, vom Zug bis zur Bergbahn. Schnelligkeit spielt auch im Sportdesign eine wesentliche Rolle, wo vom Skischuh bis zur Angelrolle alles perfekt sitzen muß. Im Produktdesign schaffen wir Gegenstände die unseren Alltag angenehmer gestalten sollen und im Grafik Design verhelfen wir Unternehmen zu einem unverwechselbaren Erscheinungsbild, welches wir auch in entsprechende Architektur umsetzen.

Vita in Daten: A u s b i l d u n g
Siemens AG
1963 – 1966 Lehre als Mechaniker Stuttgart

Max-Euth Schule
1968 – 1970 Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker und Schweiß-Techniker an der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt Stuttgart

Royal College of Art
1979 – 1980 School of Industrial Design Department Transport Design Automotive Design Unit. London Spezialprojekt Autostudie ORA Designausstellung Royal College of Art London

B e r u f s e r f a h r u n g

Siemens AG
1966 – 1968 Angestellter sowie an Wochenenden bei Heinz Fuchs Werkstatt für Rennsportwagenbau Stuttgart

Dornier AG
1970 –1971 Konstrukteur Abteilung Konstruktion und Entwicklung Neuaubing, München

Universität Stuttgart
1971 – 1973 Wissenschaftlicher Assistent Institut für Aero- und Gasdynamik Stuttgart

McLaren Cars ltd
1973 – 1974 Konstrukteur für Rennwagen Lotus Engineering Deutschland und Großbritannien

Porsche Design
1974 – 1979 Entwicklung und Studiotechnik Zell am See, Salzburg

Royal College of Art
1980 Lehrbeauftragter nach Studienabschluss London

Porsche Design
1980 – 1982 Designer Zell am See, Salzburg



Themen:
1. Design - allgemein - Was ist Design / ein Designer? Praxiserfahrungen

2. Automobildesign - Transportation Design:
Entwicklungsprozeß - von der Idee bis hin zum fertigen Prototypen Funktionelles Design - nicht nur ästhetisches sondern vor allem innovatives und technisch/realisierbares Design ADVANCED oder zukunftsorientiertes Design Fallbeispiele / Praxisbeispiele

3. Industriedesign - Produktdesign:
Produktlebenszyklen Entstehungsgeschichte Produktgrafiken Fallbeispiele / Praxisbeispiele

INTERVIEW
1. Wie sind Sie zur Formel 1 gekommen?

Bereits als Kind war ich vom Rennsport fasziniert. Nach meiner Mechaniker Lehre kam ich über den Maschinenbau und das Engineering zu Heinz Fuchs – Rennsportwagenbau. Somit war ein erster Schritt getan. Als wissenschaftlicher Assistent an der Uni Stuttgart für Aero- und Gasdynamik schaffte ich es dann zur Formel 1. Dort arbeitete ich als Rennwagenkonstrukteur bei Lotus und McLaren zu Beginn der 70er Jahre.

2. Woher nehmen Sie Ihre Kreativität und Ihre Ideen? Was inspiriert Sie?
Inspiration finde ich in der Natur, Musik, Bionik, Kunst etc. Die vielen Reisen zu den unterschiedlichsten Kunden und der heutige Standort Zell am See bieten dazu eine perfekte Ergänzung zur kreativen Wertschöpfung.

3. Welcher Designer hat Sie in den letzten 30 Jahren am meisten beeindruckt?
Vor ca. 30 Jahren habe ich erfolgreich das Royal College of Art (RCA) in London absolviert. Während meines Studiums lernte ich sehr viele, heute namhafte Designer kennen – nicht nur im Automobil Design. Mitunter war es ROSS LOVEGROVE den ich bereits in den 80er Jahren erstmals begegnete. Heute treffen wir uns laufend bei verschiedenen Design Shows oder Veranstaltungen. Seine Designentwürfe hatten mich schon immer fasziniert. Er beschäftigt sich viel mit der Natur, der Bionik, organischen Strukturen und Flächen, freie Form und Flächen – dieselbe Designsprache wie wir in unserem Studio in Zell am See haben. Egal ob Möbel, Lampen oder irgendwelche Flugobjekte – seine Kreationen widerspiegeln für mich optimales Design. Vor allem bei seiner weltweit erfolgreichen Wasserfalsche erkennt man sehr gut, wie die Oberfläche die Oberfläche des Wassers in seinen feinen Strukturen wiedergibt. „Er macht es so wie es sein soll, deshalb verstehe ich nicht, warum andere Designer es nicht so machen!“ so Achim Storz.

4. Welchen Trend sehen Sie im Design allgemein und im Cardesign speziell?
Ich sehe keine Trends sondern wir schaffen die Trends. Nur so können wir unseren Kunden advanced – zukunftsorientiertes Design – anbieten. Es liegt in der Verantwortung eines Designers an Morgen zu denken und die Produkte demnach zu gestalten.

5. Was zeichnet Ihren Erfolg aus? Was macht Sie erfolgreich? Wie haben Sie es „geschafft“?
Eine Mixtur aus 3 Ps: Power, Passion und Perfektion.

Sprachen:DeutschEnglisch